Wanderung Pfingstegg (Seilbahnstation) - Stieregg - Oberes Eismeer bis Rots Gufer

Wanderung von der Pfingstegg Bergstation über Stieregg nach Rots Gufer im großen, wilden Fels- und Eiszirkus von Fieschergletscher, Unterem Eismeer und Unterem Grindelwaldgletscher. Umgeben von Schreckhörnern, Ochs, Fiescherhörnern, Mönch und Eiger.

 

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Im August 1991 unternahm ich mit meiner Familie diese Wanderung ab Bergstation der Pfingsteggbahn bei Grindelwald. Meine Frau und die Kinder blieben beim ehemaligen Restaurant Stieregg, das 2005 wegen eines Moränenabgangs und Hangrutsches aufgegeben werden musste.

 

Fiescherhörner und Zunge des Unteren Grindelwaldgletschers vom Weg zur ehem. Stieregghütte und nach Rots Gufer. Das Eis der Gletscherzunge ist bis auf einen Rest beim Zusammenfluss von Fieschergletgscher und Unterem Eismeer  weggeschmolzen.
Fiescherhörner und Zunge des Unteren Grindelwaldgletschers vom Weg zur ehem. Stieregghütte und nach Rots Gufer. Das Eis der Gletscherzunge ist bis auf einen Rest beim Zusammenfluss von Fieschergletgscher und Unterem Eismeer weggeschmolzen.


Ich setzte allein die Wanderung auf dem Steig zur Schreckhornhütte am Oberen Eismeer entlang bis Rots Gufer fort - einem großartigen Schauplatz neben dem Eisbruch des Oberen Eismeers im wilden Fels- und Gletscherkessel zwischen Eiger, Mönch, Fiescherhörnern, Ochs und Schreckhörnern. Bei Rots Gufer stieg ich ein Stück den Seitenhang hoch und konnte einen Blick auf das 4274 m hohe Finsteraarhorn - der höchste Gipfel der Berner Alpen - erhaschen.

 

Beim Blick zum Mönch und Mönchsjoch wurden Erinnerungen an meine Besteigung des Mönchs über den Südostgrat  im Jahr 1968 geweckt.

Der Rückzug des Unteren Grindelwaldgletschers und dessen gravierende Folgen


Hinten das ehemalige Restaurant Stieregg, das in der Folge von zwei Hangrutschen bis zur Hütte im Jahr 2005 aufgegeben werden musste. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Stiereggh%C3%BCtte
Hinten das ehemalige Restaurant Stieregg, das in der Folge von zwei Hangrutschen bis zur Hütte im Jahr 2005 aufgegeben werden musste. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Stiereggh%C3%BCtte

 

Mittlerweilen hat sich das Landschaftsbild in diesem Gebiet deutlich verändert. Die auf dem Titelfoto oben noch sichtbare Gletscherzunge existiert nicht mehr. Das Eis ist abgeschmolzen. Durch den Rückzug des Gletschers und den fehlenden Eisdruck an den Rändern verloren die steilen Seitenmoränen aus Sand und Geröll ihren Halt. Sie wurden instabil und rutschten in zwei großen Abgängen bis an das Restaurant Stieregg im Mai und Juni 2005 ab. Es musste aufgegeben, geräumt und kontrolliert niedergebrannt werden. Anstelle des Stiereggs wurde 100 m weiter oben im Hang die Bäregghütte errichtet und am 27.06.2006 in Betrieb genommen. Auch der Steig zur Schreckhornhütte musste höher verlegt werden.

 

Durch die abgerutschten Schuttmassen stauten sich die Abflüsse des Gletschers zu einem größeren See im instabilen Gelände an, der das Grindelwalder Tal bis Interlaken hinaus im Falle eines Ausbruchs mit Überschwemmung und Vermurung bedrohte. Diese Gefahr konnte noch rechtzeitig abgewendet werden.

 

Meine Informationen über diese Vergänge stammen von Wikipedia, Stichtwort: stieregg grindelwald. Wer sich näher und gründlicher darüber und über den teilweise neuen Weg Pfingstegg - Bäregg - Rots Gufer - Schreckhornhütte informieren will, kann dies unter folgenden URLs tun:

http://de.wikipedia.org/wiki/Stieregghuette

http://www.swisseduc.ch/glaciers/alps/unterer-grindelwaldgletscher/

http://www.jensunterwegs.de/bgl/schreckhorn_huette/schreckhorn_huette.php?id=43#41 (Eindrucksvolle Fotos vom Hüttenweg!)

 

Bildergalerie zur Wanderung Pfingstegg - Stieregg - Rots Gufer

 

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