Wallfahrtskirche Frauenstein, Steyrdurchbruch und Stadt Steyr

 

Ausflugs- und Besichtigungsfahrt von Hinterstoder nach Steyr mit Besuch der Wallfahrtskirche Frauenstein, Foto-Halt beim Steyrdurchbruch und Stadtrundgänge in Steyr (mit Links zu Wikipedia und Google-Suche).

 

Auf einem Tagesausflug von Hinterstoder nach Steyr unter der Woche im August 2009 führte meine Frau und mich ein spontaner Abstecher zur Wallfahrtskirche Frauenstein. Wir entdeckten die uns bis dahin unbekannte, auf einem Hügel stehende Kirche von Weitem und fühlten uns von ihr angezogen. Es regnete nicht mehr. Die Sonne drang zaghaft durch die auflockernde Bewölkung und tauchte den hinter der Kirche nach Osten abfallenden Friedhof in freundliches Mittagslicht. Über die den Friedhof umschließende Mauer fiel unser Blick auf die noch von grauen Wolken umhangenen Berge.

 

In der Kirche war es noch stiller als draußen. Die berühmte, um 1510/1515  entstandene und dem Ulmer Meister Gregor Erhart zugeschriebene Schutzmantelmadonna im barocken Hochaltar - eine bis zu  195 cm hohe spätgotische  Figurengruppe aus Lindenholz - zog unsere Aufmerksamkeit auf sich. Maria, als Himmelskönigin dargestellt mit dem Jesuskind auf dem Schoß, schützt mit ihrem von Engeln ausgebreiteten Mantel bittende und betende Gläubige - darunter Kaiser Maximilian I.


Schutzmantelmadonna in der Wallfahrtskirche Frauenstein
Schutzmantelmadonna in der Wallfahrtskirche Frauenstein

 

Im Eingangsbereich der Kirche waren Bücher zum Erwerb ausgestellt. Uns fiel der Gedichtband HEILENDE STILLE der oberösterreichischen Autorin Anna Pollhammer auf. Ich begann darin zu blättern und zu lesen. Die Gedichte berührten mich. Innere Gelöstheit und Ruhe stellten sich bei mir ein. Meiner Frau erging es ähnlich. Wir erwarben den Gedichtband.

 

Nach einem Rundgang um die Kirche fuhren wir über die Steyr zur Bundesstraße in Richtung Leonstein hinüber. Wir kamen zum tief eingeschnittenen Steyrdurchbruch und stellten unser Auto auf dem Parkplatz hinter der hohen Brücke ab. Von der Brücke konnten wir die über 30 Meter tiefe Schlucht in ihrer ganzen Länge verfolgen. Am Beginn der Schlucht befindet sich das im Jugendstil errichtete Kraftwerk Steyrdurchbruch.

 

Weiter führte uns die Fahrt nach Steyr. In der Nähe des Werndl-Denkmals parkten wir. Nach Besichtigung der gotischen Pfarrkiche begaben wir uns zur langen Fußgängerzone hinunter. Wir kamen am Rathaus - einem Glanzbau des österreichischen Rokoko - und an zahlreichen Bürgerhäusern mit Fassaden aus verschiedenen Stilepochen vorbei zur Michaelerbrücke. Auf der anderen Seite der Steyr und Brücke liegt der Stadtteil Steyrdorf mit Bürgerspital und Michaelerkirche - weitere Glanzpunkte des historischen Stadtkerns. Durch eine enge Gasse gelangten wir ans Ennsufer zu der Stelle, an der Steyr und Enns zusammenfließen. Der Rückweg zum Auto führte um das Schloss Lamberg.

 

Ein Jahr später trafen wir auf einer Fahrt von Großraming nach Hinterstoder neben der Brücke über den Steyrdurchbruch Brückenjumper an und schauten ihnen bei der Durchführung der Sprünge zu. Ich filmte zwei Sprünge. Es kostete diese Frauen und Männer viel Überwindung, sich am locker gehaltenen Seil in die Tiefe zu stürzen.

 

Bei zwei weiteren Ausflügen nach Steyr in den darauf folgenden Jahren besuchten wir die Michaelerkirche und ein Restaurant auf der hinter dieser Kirche steil aufsteigenden Anhöhe. Von dessen Aussichtsterrasse genossen wir den Blick auf Enns, Stadt und Alpen.

 

Vom 16. bis 18.05.2015 hielten wir uns wieder in Frauenstein auf. Anlass war diesmal eine Einladung von Frau Anna Pollhammer zur Benefiz-Lesung in der Wallfahrtskirche Frauenstein am 17.05.2015. Die Schutzmantelmadonna wurde vor 500 Jahren geschaffen.

                   

Bildergalerie zu den Ausflügen nach Frauenstein, zum Steyrdurchbruch und nach Steyr

 

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