Fotografieren - mein Hobby

Foto von 1981 mit Minolta SRT (1200x900 px): Piz Roseg von der Fuorcla Surlej
Foto von 1981 mit Minolta SRT (1200x900 px): Piz Roseg von der Fuorcla Surlej

Seit meiner Jugend fotografiere ich. Mein Vater überließ mir seine AGFA Optima. Die mit dieser Kamera erzielte Bildqualität war je nach Licht- und Kontrastverhältnissen und der Qualität der Arbeit im Labor gut oder enttäuschend. 1980 schaffte ich mir die Spiegelrelflexkamera Minolta SRT mit Nachführmessung und 2.0/45mm Normalobjektiv an. Wie meine Fotos von der Bernina Anfang der achtziger Jahre zeigen, können sich die damit erzielten Ergebnisse sehen lassen. 1984 stieg ich auf eine Minolta X 500 mit Objektiven 1,7/50, 2,8/28, 2,8/135 und 3,5/200 mm sowie Tokina-Zoom 28-70 mm samt entfesselten Blitz um. Dies erleichterte mir Makroaufnahmen von Insekten und Blumen.

 

Ich fotografierte hauptsächlich mit Diafilmen und probierte verschiedene Marken und Empfindlichkeiten durch. Am besten hielten sich bisher die Dias der Marke Kodak. Agfa-Dias weisen zunehmend Rot- bzw. Braunstich auf. Grünstich zeigt sich bei Fuji- und Porstfilmen. Schärfe und Vergrößerungsfähigkeit der DiaScans von Kodakchrome 50 und 25-Filmen übertrafen  lange Zeit die von Digitalkameras.

 

Bevor ich mir eine Digitalkamera zulegte, ließ ich vom Labor beim Entwickeln der Diafilme gleich Dia-Scans anfertigen. Abgesehen von der niedrigen Auflösung wirkten die meisten Fotos von Kontrast und Schärfe her überzeichnet. Mit den Ergebnissen unzufrieden, schaffte ich mir 2005 den Plustek Opti Scan 7200 an. Mit den Ergebnnissen war ich sehr zufrieden (siehe z.B. die Wanderung zur Bovalhütte auf dieser Homepage). Ein Teil der Dias litt unter häufigem Projizieren und unter der Lagerung über mehrere Jahrzehnte. In zeitlich aufwendiger Arbeit mussten mir wichtige DiaScans ausgebessert und aufgefrischt werden.

 

Bei Landschaftsaufnahmen im Gebirge verwendete ich früher häufig einen Polfilter - vor allem dann, wenn es dunstig war, um etwas mehr Kontrast und Farbe in die Aufnahmen zu bringen. Öfter wurde der blaue Himmel dadurch zu den Bildrändern hin stark abgeschattet, was beim Betrachten der Fotos teilweise empfindlich stört. Bei Aufnahmen, die mir wichtig waren, ersetzte ich in der Nachbearbeitung von Dias und Fotos am PC den Himmel durch blaube Farbe.

 

Auf Kletter- und Eistouren nahm ich früher meine Kamera nur selten mit oder hatte sie die meiste Zeit im Rucksack verstaut, weil sie mir beim Sichern und Klettern im Weg war. Das Fotografieren war zu Zeiten von Farb- und Diafilm zudem relativ teuer - wenn man auf gute Qualität der Filme und Abzüge bedacht war. Ich überlegte mir oft, ob sich das Motiv zum Aufnehmen lohnt.  

 

2005 kaufte ich mir meine erste kleine Digitalkamera - eine YAKUMO - bei der Firma NORMA. Auch die damit erzielten Ergebnisse können sich sehen lassen, wie die folgenden  Aufnahmen zeigen. Der Nachteil war das kleine Display, das zudem stark spiegelte. Bei Temperaturen unter Null Grad funktionierte die Stromversorgung der Kamera nicht mehr, was nicht an den frisch aufgeladenen Akkus lag.

 

Fotogalerie der Yakumo Digital Fotos

CASIO EX-Z200: Bei der Engeratsgundalpe im Obertal bei Hinterstein
CASIO EX-Z200: Bei der Engeratsgundalpe im Obertal bei Hinterstein

Mein Sturz auf einem Holzsteg am Plitvicer See an Pfingsten 2007, bei dem diese Kamera kaputt ging, beschleunigte die Anschaffung einer besseren Digitalkamera.

 

Übergangsweise benutzte ich eine kleine CASIO EX-Z200 Digital Kamera, die meistens von meiner Frau verwendet wird. Sie liefert ebenfalls brauchbare Ergebnisse, wie das folgende Foto und die Bilderserien von den Wanderungen im Stodertal zeigen (Bei den Bildnummern sind meist die Buchstaben CIMG, die für CASIO stehen, vorangestellt).

 

Danach entschied ich mich für die PANASONIC  Lumix  FX 100. Später schaffte ich mir die PANASONIC DMC-FX 10 mit einer Brennweite von 25 - 300 mm KB an, mit der ich heute noch fotografiere. Ihr Telezoom erbringt ab der zehnfachen Brennweite jedoch enttäuschende Ergebnisse, wenn ich wegen der Gefahr des Verwackelns nicht stark abblenden kann. Ein Stativ und die Benutzung des Selbstauslösers wären vonnöten, wenn ich bessere Ergebnisse erzielen möchte. Die Leistung des Blitzes ist schwach, was sich in der digitalen Nachbearbeitung von Fotos jedoch korrigieren lässt. Eine große Spiegelreflexkamera möchte ich wegen des Gewichts und der Sperrigkeit von Gerät und Zubehör auf Bergwanderungen nicht mehr mitschleppen.

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Bei Aufnahmen mit Wolken und starkem Hell-Dunkel-Kontrast im Bild tendiere ich zur Unterbelichtung, um die Struktur und Schattierungen der Wolken sichtbar bleiben zu lassen. In der Nachbearbeitung der Fotos verwendete ich meist den neutralgrauen Verlaufsfilter der Software PhotoImpact 11 zur Aufhellung der Aufnahmen.

Hauptsächlich verwende ich XnView oder den Ashampoo PhotoCommander 15 zur Bildbearbeitung.Seit einiger Zeit arbeite ich auch mit der Software HDR projects 4 elements.Gelegentlich kommen auch zur Korrektur stürzender Linien im Bild die Freeware ShiftN und Inpaint zum Einsatz.

 

Bei den von mir gescannten Dias kam bis vor ein paar Jahren der DiaScanner Plustek OpticFilm 7200 zum Einsatz. 2014 habe ich mir den OpticFilm 8200i mit Staub- und Kratzerentfernung angeschafft. Mit den Ergebnissen bei den Fotos bin ich sehr zufrieden. Allerdings verdoppelt sich der Zeitaufwand.


Fotobeispiele Minolta SRT und X 500, Casio EX-Z 200, Panasonic Lumix FX 100 und Panasonic DMC- FX 10


Fotogalerie der Beispielbilder Minolta SRT und X 500, von Casio EX-Z 200, Panasonic Lumix FX 100 und Panasonic DMC FX-10

 

Fürther Landschaft und Natur im Wechsel der Jahreszeiten

Vier nach Jahreszeiten gegliederte Fotogalerien zeigen Spazier- und Wandermöglichkeiten in meiner Heimatstadt in stimmungsvollen Bildern auf.

Venedig - Tagesausflug von Kärnten mit dem Reisebus

Fotos von einem Tagesausflug nach Venedig während unseres Urlaubs in Kötschach-Mauthen im oberen Gailtal.

Mount Rainier National Park, USA 2001

Wanderungen im Gebiet von Mount Rainier Paradise und Sunrise mit großartiger Sicht auf  die über 2500 m hohe Fels- und Eisflanke des 4396 m hohen Vulkans.

Mount St. Helens National Volcanic Monument

Fotos (DiaScans) vom Besuch des ostseitigen Windy Ridge Viewpoint im August 2001.