Stubaier Alpen - Stubaier Höhenweg

Hüttenwanderung auf dem Stubaier Höhenweg von der Dresdner hütte zur Sulzenauhütte und Nürnberger Hütte. Hochtour auf den Wilden Freiger (3418 m) und Wanderung durch das Sulztal zur Amberger Hütte und zur ehemaligen Gletscherzunge des Sulztalferners.

 

 

Die nachstehenden Touren setzen Hochgebirgs- und Gletschererfahrung, Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, angemessene Kleidung und Ausrüstung voraus. Dies gilt insbesondere für die Tour auf den Wilden Freiger, die häufiger und im unteren Teil aperer und etwas einfacher von der Nürnberger Hütte durchgeführt wird.

 

Bei guter Kondition lässt sich der Stubaier Höhenweg von der Dresdner Hütte zur Nürnberger Hütte auch an einem Tag durchführen. Öffnungszeiten der Hütten und Begehbarkeit des Stubaier Höhenwegs sollten auf der Homepage der jeweiligen Hütten eingesehen und die Durchführbarkeit der Besteigung des Wilden Freiger erfragt werden. Rechtzeitige Schlafplatz-Reservierung sinnvoll.

 

Wer über o.g. Voraussetzungen nicht bzw. nicht ausreichend verfügt, sollte sich im Interesse seiner Sicherheit und der Sicherheit seiner Begleiter geführten Touren von Bergführern, Alpinschulen  oder alpinen Vereinen anschliessen. Sie stellen evtl. auch die nötige Ausrüstung zur Verfügung.

 

Gletscherrückzug in den Stubaier Alpen

 

In den Stubaier Alpen ging in den letzten 20 Jahren  - wie in allen anderen vergletscherten Bereichen der Zentralalpen - das Gletschereis deutlich zurück. Manche kleine Eisfelder und Gletscher verschwanden ganz. Große Gletscher erlitten einen größeren Flächen- und Masseverlust. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter fortsetzen und geht mit einer Veränderung des Aussehens dieser Hochgebirgslandschaft einher. Zurück bleiben öde Geröllflächen, die allmählich von Pflanzen und Tieren besiedelt werden, und blanke Felsen, über die Gletscherbäche hinabrauschen.

 

Meine Fotos zeigen den Gletscherstand vor 15, 20 Jahren. Im Vergleich mit Fotos aus den letzten Jahren auf  von mir angebrachten Links wird dieser dramatiische Veränderungsprozess augenfällig.

 

Der hohe Eisfall des Sulzenauferners ist inzwischen durch Ausaperung auf ganzer Breite unterbrochen. Es besteht keine Verbindung mehr zwischen oberem Gletscherboden und unterer Gletscherzunge. Diese ist ebenfalls stark zurückgegangen. An ihrer Stelle ist ein schöner Gletscherrandsee mit Eisbergen entstanden, wie das Foto auf der Homepage von www.tourenwelt.at  zeigt.

 

Die Gletscherzunge des Sulztalferners, die wir 1994 noch in beiden Richtungen überquert hatten, und sein unterer Eisfall sind durch den Gletscherrückzug völlig verschwunden. Ein Steig auf der westlichen Seitenmoräne Richtung Wietenkarsattel führt jetzt zum Gletscher hinauf. Siehe hierzu Fotos 259 und 291 auf der Homepage von

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Sulztalferner?uselang=de#

/media/File:2008_%C3%96tztal_291.jpg

 

Dresdner Hütte - Sulzenauhütte - Nürnberger Hütte: Hochalpine Mehrtagestour auf dem Stubaier Höhenweg vor großartiger Berg- und Gletscherkulisse mit Abstecher zur Fernerstube und mit Besteigung des Wilden Freiger von der Sulzenauhütte.

Sulzenauhütte - Wilder Freiger 3418 m

Hochtour von der Sulzenauhütte über die Seescharte auf den Wilden Freiger. Langer, teils anspruchsvoller Anstieg mit Gletscherbegehung. 

Sulztal - Amberger Hütte - Sulztalferner

Wanderung im August 1994 durch das wildromantische Sulztal zur Amberger Hütte und zur ehemaligen Gletscherzunge des Sulztalferners. Querung der Gletscherzunge unterhalb des ehemaligen Eisfalls.

Neue eingefügte Seiten:

 

Piz Ot 3246 m

Piz Minschun 3068 m

 

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