Hinterstoder - Flözersteig - Trinklergut

Eine Wanderung entlang der Steyr auf alten Flözerwegen

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Die Steyr diente Jahrhunterte lang als Transportmittel für die in den umliegenden Wäldern geschlagenen Baumstämme. Für die Holztriften wurde der Fluss aufgestaut. Aufgabe der Flözer (Flößer) war es, die den Fluss hinunter treibenden Baumstämme wieder freizubekommen, wenn sich diese im Flussbett oder an den Ufern verhakten. Die schwere und gefährliche Arbeit wurde von den Flözern vom Ufer aus mit Haken versehenen Staken verrichtet. Für diesen Zweck wurden entlang der Steyr Uferwege angelegt. Diese wurden erst viel später zu einem Wanderweg, dem heutigen Flözersteig, verbunden.

 

Von Hinterstoder wanderten Ruth und ich die Steyr flussabwärts. Wir kamen an einer älteren Pension vorbei, der der einst der berühmte Alpenmaler Compton in der Sommerfrische weilte. Nach der Kneippanlage betraten wir den Uferwald und erreichten schon bald die Kreidelucke - eine Sagen umwobene Höhle. Nach der Sage habe der Teufel tief in dieser Höhe gehaust und einen Goldschatz gehütet. Fromme junge Männer aus Hinterstoder hätten den Versuch unternommen, den Goldschatz zu bergen. Der "Höllenhund" des Teufels habe Alarm geschlagen. Der Teufel sei wegen des Ansinnens der jungen Männer "fuchsteufelswild" geworden. Er habe die aus der Höhle Flüchtenden verfolgt und ihnen in seinem Zorn mächtige Felsblöcke nachgeschleudert. Es seien jene Blöcke gewesen, die heutzutage noch unterhalb der Höhle im Uferbreich liegen.

 

Wegen Einsturzgefahr wurde das Betreten der Höhle verboten. Es finden jedoch für Interessierte Höhlenführungen statt. Ein Stück flussabwärts verengt sich das Tal zu einer Schlucht. Der Uferweg wechselt von der linke Seite über einen Steg auf die andere Seite der Steyr. Vom Steg aus ist im flachen felsigen Ufergelände ein kleinerer glatt geschliffener, kreisrunder Strudeltopf mit Mahlsteinen, Kies und 'Schwemmsand zu sehen.

 

Zur linken Seite hin rauschte das Wasser den Stromboding-Wasserfällen zu. Unterhalb des letzten Wasserfalls wechselte der Weg wieder auf die linke Seite des Flusses. Etwa einen Kilometer weiter unten traten wir aus dem Wald heraus in die Wiesen des Trinklerguts.

 

Kolk mit glatt geschliffenen Wänden, Mahlsteinen, Sand und Kies als Schleifmittel
Kolk mit glatt geschliffenen Wänden, Mahlsteinen, Sand und Kies als Schleifmittel


Fotogalerie von der Wanderung entlang der Steyr

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Piz Ot 3246 m

Piz Minschun 3068 m

 

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